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Reisen in der Mongolei

Entdecken Sie die Mongolei auf unseren Abenteuereisen! Ob mit dem Jeep, dem Motorrad oder auf dem Pferderücken und dem Kamel: die Mongolei ist ein faszinierendes Land mit einer abwechslungsreichen Landschaft, einer interessanten Geschichte und zahlreichen lohnenswerten Reisezielen weit abseits des Massentourismus.

Abenteuer-Reise Mongolei: Entdecken Sie die Mongolei mit dem Jeep, hoch zu Pferd und auf dem Kamel-Rücken. Besuchen Sie den Ögij Nuur See und die Khushuu Tsaidam Monumente sowie die ehemalige Hauptstadt Karakorum und das Erdenne Zuu Kloster, reiten Sie mit dem Pferd durch das UNESCO Weltkulturerbe Orchon Tal zu den Ruinen von Charbalgas, besichtigen Sie die Ulaan Tsutgalan Wasserfälle und die roten Klippen bei Bajanzag sowie die singende Düne Hongoryn Else und unternehmen Sie einen zwei-tägigen Kamelritt entlang der Wüste Gobi.



Die Mongolei ist ein Binnenstaat in Ost- und Zentralasien und grenzt im Norden an Russland sowie im Süden, Westen und Osten an die Volksrepublik China. In Ulaanbaatar (auch unter dem Namen Ulan Bator bekannt), der Hauptstadt und zugleich der grössten Stadt der Mongolei, leben ungefähr 38 Prozent der Bevölkerung.

Die Mongolei umfasst eine Fläche von circa 1,564,000 Quadratkilometern und ist damit das weltweit neunt-grösste aber mit einer Bevölkerung von 2,9 Millionen Einwohnern auch das am dünnsten besiedelte Land. Nur ein kleiner Teil der Landesfläche ist kultivierbar, da ein grosser Teil aus trockenen und unfruchtbaren Steppen besteht, mit Bergen im Norden und Westen sowie die Wüste Gobi im Süden. Ungefähr 30 Prozent der mongolischen Bevölkerung führt ein nomadisches oder halb-nomadisches Leben. Die vorherrschende Religion ist der tibetische Buddhismus. Das wichtigste Festival der Mongolei ist Naadam, das schon seit Jahrhunderten gefeiert wird und aus drei traditionellen mongolischen Sportarten besteht: Bogenschiessen, Pferderennen und Ringen. Die typische mongolische Behausung ist als Jurte bekannt und die Musik in der Mongolei ist stark beeinflusst durch den tibetischen Buddhismus und das Nomadentum.

Die Mongolei wurde schon seit eh und je von Nomaden bewohnt, welche teilweise Bündnisse schlossen, die von grosser historischer Bedeutung sind. Das erste dieser Bündnisse formten die Xiongniu durch Modu Shanyu im Jahre 209 vor Christus und stellten alsbald eine Bedrohung für die chinesische Qin-Dynastie dar, so dass diese mit dem Bau der Grossen Mauer von China begann, um sich gegen die Raubzüge der Xiongniu zu behaupten. Nach dem Niedergang der Xiongniu kamen die Rouran an die Macht, welche wiederum von den Göktürken besiegt werden, die die Mongolei schliesslich für Jahrhunderte beherrschten. Während dem siebten und achten Jahrhundert wurden sie von den Uiguren abgelöst und anschliessend von den Khitanen und Jurchen. Ab dem zehnten Jahrhundert war die Mongolei in kurzlebige Bündnisse verschiedener Bündnisse aufgeteilt und verfiel in eine Phase des internen Konflikts.



Während des Chaos des 12. Jahrhunderts gelang es einem Stammesführer namens Temüjin, die mongolischen Stämme zwischen der Mandschurei und dem Altai Gebirge zu vereinen. Im Jahre 1206 nahm er den Namen Dschinghis Khan an, begann einen militärischen Feldzug durch beinahe ganz Asien, welcher für seine Brutalität und Grausamkeit bis heute berühmt ist, und formte das mongolische Reich: das grösste zusammenhängende Reich in der Geschichte der Menschheit. Unter seinen Nachfolgern erstreckte sich das Reich von Polen im Westen bis Korea im Osten und von Sibirien im Norden bis an den Golf von Oman und Vietnam im Süden; eine Fläche von 33,000,000 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von über 100 Millionen.

Die nächsten Jahrhunderte waren geprägt von Machtkämpfen verschiedener Fraktionen und von Invasionen durch die chinesische Armee (wie z.B. die "Fünf Expeditionen" des Kaisers Yongle). Unter Führung von Esen Tayisi gelang im 15. Jahrhundert ein Befreiungsschlag, und bei einem der Vorstösse nach China konnte sogar der chinesische Kaiser gefangen genommen werden. Im Jahre 1557 gründete Altan Khan Hohhot und sein Treffen mit dem Dalai Lama führte zu einer Reinkarnation des tibetischen Buddhismus in der Mongolei. Abtai Khan konvertierte 1585 zum Buddhismus und gründete anschliessend das berühmte Kloster Erdene Zuu.

Vom frühen 17. Jahrhundert bis 1911 war die Mongolei unter Kontrolle der Mandschuren, welche ihre Position vor allem durch verschiedene Bündnisse, Mischehen als auch zivile und ökonomische Massnahmen sicherten. Nach dem Niedergang der Qing Dynastie im Jahre 1911 erklärte die Mongolei ihre Unabhängigkeit und im Jahre 1924 wurde - mit der Unterstützung der Sowjets - die Volksrepublik Mongolei ausgerufen. Am 6. Oktober 1949 anerkannten die Mongolei sowohl wie die neu gegründete Volksrepublik China ihren jeweiligen Status. Die Mongolei passte sich bis zur Einführung der Perestroika und Glasnost durch Michael Gorbatschow eng an die Sowjetunion an, bis 1992 eine neue Verfassung eingeführt sowie der Name "Volksrepublik" gestrichen wurde.

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